Sohn

Meinereins ist ein typisches Kind der 60er. Das gesellschaftliche Korsett liess es damals zaghaft zu, nicht funktionierende Beziehungen wieder zu beenden. Und so verlor ich meinen Vater früh, bevor ich sprechen konnte, an eine Andere. Das Bestreben meiner Mutter von nun an den Männern die kalte Schulter zu zeigen war nicht unkompliziert für ihren Sohn.

Und mittendrin in der Erkenntnis, keine Ahnung zu haben wie es sich anfühlt Sohn zu sein, halte ich plötzlich meinen Vater in den Händen und spüre wie er diese Welt nun endgültig verlassen will. Und ich spreche zu ihm, ein leises “Bleib, bitte”. Und diesmal ist er geblieben, auf dem Boden im kalten Treppenhaus, in meinen Händen, im letzten Winter. In diesem Augenblick wurde etwas anders in mir.

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Rhytling

Beim Aufräumen meines Arbeitsplatzes treten obsukre Dinge aus den Tiefen der Fetzplatte ins Licht meiner Schreibtischlampe. Vor Ewigkeiten mit Garageband herumgespielt und das dabei gemacht:

rhytling »

[Fängt langsam an, hört schnell wieder auf.]

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